Zum Leben von Eduard Wilsing

Daniel Friedrich Eduard Wilsing, geboren am 21.10.1809 in Hörde (heute Dortmund), war über die Familie seiner Mutter ein Urgroßenkel von Johann Gottlieb Preller. Dieser sammelte und erstellte Abschriften von Werken Johann Sebastian Bach. Diese Sammlung wurde später als „Mempell-Preller-Sammlung“ bezeichnet. Eduard Wilsing stand über seine Frau in einem Verwandtschaftsverhältnis zur Familie Mendelssohn, damit auch zu Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel, geborene Mendelssohn (ab 1816 Mendelssohn Bartholdy). 

 

Im Rahmen aktueller Forschungen stellte sich heraus,  ......

Einzelbeiträge zu Lebenszusammenhängen

Stammfolge



In der Übersicht über die Stammfolge zu den Familien Wilsing, Preller, Mendelssohn und weiteren werden die Bezüge erkennbar, die sich im Gesamtzusammen-hang des Lebens von Eduard Wilsing bei den Recherchen ergeben haben. Diese werden in der veröffentlichten "Kommentierten Chronologie" angesprochen.

Eigentümlichkeiten


Ausführlicher als in der generellen Lebensbeschreibung ist eine aktualisierte Auseinandersetzung mit Aussagen Eduard Wilsings einer angeblichen schweren geistigen Erkrankung, 
 die weiteres Komponieren hinderte und seiner Menschenscheu, 
 die einen höheren Bekanntheitsgrad verhinderte.

Vernichtung von Unterlagen

 Aus den Untersuchungen zu  dem Bestand von Unterlagen stellt sich heraus, dass die bisherigen Aussagen in Bezug auf die Vernichtung von Unterlagen nicht belegt sind und  lediglich ältere Aussagen aufgreifen.

Märchenfragment: Hafet und Mizala

In seinem 27seitigen Brief an seiner Schwester Adeline vom 30.7.1844 ist ein Märchenfragment enthalten, in dem er im Sinne einer Geschichte von 1001 Nacht vermutlich auf sein bisheriges Leben und die Stellung in der Familie betrachtet.
Der Text und ein Versuch einer Einordnung stehen zur Verfügung.



Kurzgeschichten zum Leben aus Beiträgen und Referaten

Gedanken zum 215. Geburtstag im Jahr 2024

Wie sah es am Samstag, 21.10.1809 um 7.00 Uhr im Pfarrhaus in Hörde aus, als Eduard Wilsing auf die Welt kam?
Eine Spurensuche ...

(Auf dem Bild des Pfarrhauses ist das Geburtszimmer kenntlich gemacht.)

Religion - Mathematik - Musik

Ausgangspunkte für eine Erläuterung zur Bedeutung des Wirkens von Eduard Wilsing bei der Einweihung des Legendenschildes im Juni 2022.

Orgelsommer 2023

In der Propsteikirche erklangen beim Orgelsommer erstmals Beispiele aus Wilsings "Studien in der Theorie der Musik". Im Einführungsreferat wurden Zusammenhänge seines Wirkens mit dem Umfeld des ehemaligen Dominikanerklosters aufgezeigt.

Sinfonie in D-Dur

183 Jahre nach der Uraufführung erfolgte die erste Wiederaufführung des 1833 entstanden Werkes im Konzerthaus Dortmund durch das Dortmunder Jugendsinfonieorcherster - DORTMUND MUSIK. In einem Beitrag wurde die Bedeutung dieser Aufführung beschrieben.



Lebensorte von Eduard Wilsing -

so sah es etwa um 1809 in Dortmund aus


Unter Rückgriff auf das Dortmunder Urkataster aus dem Jahr 1826 werden einige wesentliche Lebensorte von Eduard Wilsing im Verhältnis zu den heutigen Gegebenheiten gezeigt, so dass eine Spurensuche in Hörde und Dortmund möglich ist. 

Lebensorte in Hörde und Dortmund 

Geburtshaus

in der Tiefe Straße, zumal es von Hochwasser aus dem nahegelegenen Mühlteich bedroht war. Heute teilweise überbaut durch das Phoenix-Gymnasium an der "Seekante".

Lutherschule in Hörde

Während des Besuchs der Hörder Elementarschule an der Goldstraße - heute Faßstraße - erhielt er bereits Klavierunterricht bei seiner Mutter. Die "Goldstraße" war für die selbständige Stadt Hörde ein Goldgrube. An den Mühlen mussten alle Bauern ihr  Korn gemahlen lassen.

Archigymnasium

Das 1543 gegründeten Gymnasium besuchte Eduard bis zur Terita. Während dieser Zeit lebte er bei Kost und Logies bei der Familie Bennekämper und hielt sich dort lieber in der Musikbibliothek und am Klavier auf.

Festsaal der Gesellschaft Casino Dortmund

in dem Eduard Wilsing bereits als Schüler mit dem Liebhaber Concert probte und konzertierte. Dort wurde auch seine Sinfonie am 3.3.1841 uraufgeführt.


Wilsing in Hörde

In dem Plan des Urkatasters des Jahres 1826 sind wesentliche Gebäude markiert, die im Leben der Familie von besonderer Bedeutung waren. In der nachfolgend genannten Gesamtübersicht sind diese Standorte in einem aktuellen Stadtplan symbolisch gekennzeichnet, so dass sie heute noch "gefunden'" werden können.

Wilsing in Berlin

Nachdem Eduard Wilsing am Sonntag, 1.6.1834, um 6.00 Uhr, mit der Kutsche im Berliner Hauptposthof, Königstraße 60, ankam, konnte er zunächst bei der ihm aus Wesel bekannten Familie Wittich in der Friedrichstraße 25 zur Untermiete wohnen. Für ihn und seine Frau sind bis zum Todestag von Clara Wilsing am 27.9.1906 14 weitere Anschriften in den Berliner Adressbüchern ausgewiesen.
Wer sich auf die Spuren der "Wilsings" in  Berlin begeben will, dem steht eine Übersicht mit den alten und derzeit aktuellen Stadtplänen zur Verfügung.