Veranstaltungen
Das Leben und Werk von Eduard Wilsing stand im Mittelpunkt von Veranstaltungen seit dem Jahr 1993, als Dr. Thomas Synofzik in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund an den 100. Todestag von Eduard Wilsing erinnert hatte.
Ein besonderer Auftakt zum Wiederentdecken seines Wirkens Werken fand schließlich am 11.6.2016 mit der Aufführung des Oratoriums "De profundis" im Konzerthaus Dortmund statt und wurde nach 2021 intensiver.
Mit der nachfolgenden Übersicht werden Hinweis zu den aufgeführten Werken gegeben und, so weit möglich, mit der Bereitstellung des Programmheftes vertiefende Informationen zur Verfügung gestellt.
7.12.1993
Gedenkkonzert zum hundertsten Todesjahr von Daniel Friedrich Eduard Wilsing
Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
Dr. Thomas Synofzik hatte die Veranstaltung vorbereitet und referierte zum Leben und Werk des Komponisten. Klavierwerke von Eduard Wilsing trug Tatjana Dravenau vor.
Caprice E-Dur, op.6, Fantasia fis-moll, op. 10, Sonate Es-dur, op. 1
11.6.2016
Aufführung des Oratoriums De Profundis im Konzerthaus Dortmund
Die Aufführung erfolgte durch die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung des GMD Gabriel Feltz,
den Solisten Roman Payer - Tenor, Natascha Valentin - Alt, Luke Stoker - Bass, Gerardo Garciacano - Bariton
sowie für das 16stimmige Werk 300 Mitwirkende der Chöre
Kammerchor der TU Dortmund, Klangfarben – Konzertchor Dortmund, Dortmunder Bachchor, Philharmonischer Chor des Dortmunder Musikvereins, Dortmunder Oratorienchor, Bachchor Hagen
Programmblatt
26.11.2021
Vorstellung der musikkritischen Neuausgabe des gesamten Klavierwerks im Verlag Dohr im Hörder Bürgersaal mit Musikbeispielen
und einem Fachvortrag durch den Herausgeber, Guido Johannes Joerg, unter dem Titel: „Anmerkungen zur kritischen Edition von Wilsings Klaviermusik – ein Blick in die Werkstatt des Komponisten wie seines Herausgebers“
Sonate für Klavier und Violine A-Dur
Shinkyung Kim, Violine - Rainer Maria Klaas, Klavier
Klaviersonate Fis-Dur, op. 7
Luis Benedict Alfsmann, Klavier
Programmblatt
Bürgerfunkbeitrag von Klaus Lenser vom 21.10.2021 im Musik- und Kulturmagazin "DO-MU-KU-MA" zur Vorstellung der Neuherausgabe der Klavierwerke von Eduard Wilsing - Hier
11.6.2022
Internationaler Brückenfest in Hörde -
Eduard Wilsing - Klassik bewegt
Gespielt wurden folgende Wilsing-Werke im Hörder Bürgersaal:
Fantasia per il Pianoforte op. 10 fis-Moll
Diana Graf - Klavier
Das Lied vom Schmetterling
für eine Sopranstimme mit Begleitung de Pianoforte,
nach einem Gedicht von Johann Gottfried Herder
Gina Alter - Sopran, Sigrid Althoff - Klavier
Grande Sonate pour le Pianoforte op. 1 Nr. 1 f-Moll
Wilsing-Improvisation
Fabian Angelo Tavernise - Klavier
Programmblatt
22.10.2022
Auftakt-Veranstaltungsreihe „Musik für alle“ mit Werken von Eduard Wilsing im Hörder Bürgersaal:
„Wilsing-Klassik-Konzert: Ein Hörder im Mittelpunkt“
Im Mittelpunkt:
Das Tripelkonzert, op. 56, von Ludwig von Beethoven in der Bearbeitung von Eduard Wilsing für Klavier, Violine und Violoncello)
und die
Sonate für Klavier und Violine in A-Dur
Musizierende des Orchesterzentrum|NRW
Das überbuchte Konzert wurde 24.6.2023 im Kammerkonzertsaal des Orchesterzentrums wiederholt.
Der Trägerverein der Konzertreihe, Hörde International e.V., berichtete zu den einzelnen Konzerten, wie auch zu diesem zum Start der Reihe.
Programmblatt
Bürgerfunkbeitrag von Klaus Lenser im Musik- und Kulturmagazin "DO-MU-KU-MA"
Einstimmung auf die Veranstaltungsreihe „Musik für Alle“ mit Eduard Wilsing mit der Wilsingbearbeitung des Tripelkonzertes von L.v. Beethoven - Hier
Bürgerfunkbeitrag von Klaus Lenser im Musik- und Kulturmagazin "DO-MU-KU-MA"
Bericht über das Konzert am 22.10.2022 mit der Wilsingbearbeitung des Tripelkonzertes von L.v. Beethoven - Hier
12.2.2023
Sommerfest im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) Dortmund
"Eduard Wilsing entdecken: Musikalische Matinee"
Neben kleinen Impulsvorträgen zu dem Leben und Werk von Eduard Wilsing trugen Pia Viola Buchert, Mezzosopran, und Tatjana Dravenau, Klavier folgende Wilsing-Werke vor.
Das Lied vom Schmetterling
für eine Sopranstimme mit Begleitung de Pianoforte,
nach einem Gedicht von Johann Gottfried Herder
Hebräische Gesänge, Nr. 1-2, nach Lord Byron
Weint um Israel
Die höh're Welt
Caprice, op. 6, für Piano solo
Programmübersicht
19.2.2023
Veranstaltungsreihe „Musik für alle“ mit Werken von Eduard Wilsing im Hörder Bürgersaal: Wilsing-Klassik-Konzert „Wilsing verbindet“
Ein musikalischer Blumenstrauß mit Werken von Wilsing – Mozart – Wieck – Hensel – Bach
D. F. E. Wilsing / Georg Gordon Byron – 6. Baron Byron
(1809 – 1893) - (1788-1824)
Hebräische Gesänge,Nr. 1-3
Weint um Israel
Die höh're Welt
Jepthas Tochter
Drei Fugen für das Pianoforte, Nr. III; Fuge E-Dur
Fantasie, op. 10
4. Satz Adagio cantabile
Caprice op. 6
Impulsvorträge: Dr. Thomas Synofzik , Zwickau, Gerhard Stranz, Dortmund
Musizierende:
Pia Viola Buchert, Mezzosopran, und Tatjana Dravenau, Klavier
Programmübersicht
Ein Vor- und Veranstaltungsbericht auf der Internetseite des Trägervereins Hörde International e.V.
Bürgerfunkbeitrag von Klaus Lenser im Musik- und Kulturmagazin "DO-MU-KU-MA" :
Beitrag im Vorfeld des Konzertes am 19.2.2023 bei dem u.a. die Hebräischen Gesänge und die 3 Fugen von Eduard Wilsing auf dem Programm standen. Hier
3.3.2023
Präsentation der Musikkritischen Erstausgabe der Sinfonie D-Dur
in der Gesellschaft Casino Dortmund
An dem Ort, an dem am 3.3.1841, also an diesem Tag vor 182 Jahren die von Eduard Wilsing im Jahr 1832 in Wesel fertig gestellte Sinfonie von dem Orchester aufgeführt wurde, in der er als Schüler mitwirkte, wurde Neuherausgabe der Orchesterfassung im Kontext der Entstehung, Bedeutung und als Chance einer Aufführung durch das Dortmunder Jugendsinfonieorchester vorgestellt.
Beiträge der Veranstaltung (Programmübersicht)
Prof. Dr. Hans J. Schlosser, Vertreter der Gesellschaft Casino
Begrüßung für die Gesellschaft Casino Dortmund 1812, in deren Festsaal die Uraufführung der Sinfonie erfolgte (Beitrag)
Gerhard Stranz, Koordinator
Begrüßung zur Veranstaltung und eine Beitrag aus der Sicht von Clemens Gosebruch, Musikdirektor der Liebhaberkonzert-Gesellschaft, der die Uraufführung leitete (Beitrag)
Dr. Stefan Mühlhofer, Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe Dortmund
182 Jahre nach der Uraufführung der Wilsing-Sinfonie - Die Dortmunder Musikgeschichte mit langer Tradition und Zukunft (Beitrag)
Dr. Raphael von Hoensbroech, Geschäftsführer und Intendant des Konzerthauses Dortmund
Unser Beitrag zur Sicherung der Musiktradition in Dortmund - Wilsings Sinfonie wieder erlebbar machen (Beitrag)
Christoph Dohr, Verleger
Eduard Wilsings Sinfonie D-Dur (1832) - Ausgewählte Abschnitte des Werkes, vorgestellt in Notenbild und Klangbeispielen
Guido Johannes Joerg, Herausgeber
Eduard Wilsing und seine Sinfonie D-Dur (1832) - Notizen zur Entstehung und Aufführung sowie zum Verbleib der Handschrift samt einem Einblick in die Arbeit des Herausgebers einer Erstausgabe. (Beitrag)
Achim Fiedler, Leiter des Dortmunder Jugendsinfonieorchesters
Musik näherbringen - einige Gedanken zur Wiederaufführung der Sinfonie D-Dur von Eduard Wilsing mit einem Jugendorchester (Beitrag).
Bürgerfunkbeitrag von Klaus Lenser im Musik- und Kulturmagazin "DO-MU-KU-MA" über die Vorstellung der Neuherausgabe der Sinfonie am 3.3.2023 im Festsaal der Gesellschaft Casino Dortmund – in deren Festsaal auch die Uraufführung am 3.3.1841 stattfand. Hier
14.5.2023
Veranstaltungsreihe „Musik für alle“ mit Werken von Eduard Wilsing im Hörder Bürgersaal: „Piano-Klassik- Wilsing mit Genuss“
Im Mittelpunkt stand die erst kürzlich wieder aufgefundene Bearbeitung der
8. Sinfonie, op. 93, von Ludwig von Beethoven
in der Bearbeitung von Eduard Wilsing
Tatiana Prushinskaya und Karsten Scholz, Klavier, Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker, spielten auch:
Drei Fugen für das Pianoforte Fuge 1, B-Dur
Im Anschluss an die Sonntags-Matinee waren die Besuchenden zu einem gemeinsamen Essen, einem „Konzert-Schmaus“ eingeladen, so wie es in der Liebhaberconcert-Gesellschaft in der Zeit üblich war, als Eduard Wilsing als Gymnasiast in diesem Orchester mitspielte und für das er seine Sinfonie im Jahr 1832 komponiert hatte. Es gab einige der Speisen, die zu dem damaligen 5-Gänge-Menue gehörten: Hühnerfrikassee und zum Nachtisch Rodon-Kuchen.
Programmübersicht
Ein Vor- und Veranstaltungsbericht über die gemeinsame Veranstaltung mit den Dortmunder Philharmonikern auf der Internetseite des Trägervereins Hörde International e.V.
24.6.2023
Wiederholung der Veranstaltung vom 22.10.2022
"Wilsing-Klassik-Konzert: Ein Hörder im Mittelpunkt"
Lunchkonzert des Orchesterzentrum|NRW
Im Mittelpunkt:
Das Tripelkonzert, op. 56, von Ludwig von Beethoven in der Bearbeitung von Eduard Wilsing für Klavier, Violine und Violoncello)
und die
Sonate für Klavier und Violine in A-Dur
Musizierende des Orchesterzentrum|NRW
Programmübersicht
Veranstaltungsbericht
4.8.2023
Dortmunder Orgelsommer VII
Aufführung von Beispielen aus den "Studien in der Theorie der Musik" (Abschrift 1833)
in der Propsteikirche Dortmund
Simon Daubhäußer, Propsteikantor, spielte im Rahmen der Programms u.a. folgende Teile aus den Ausführungsbeispielen:
„Contrapunctum mixtum“
„Cantus in basso“ „Cantus in soprano“
Choral: „O Haupt voll Blut und Wunden"
24.2. - 2.3.2024
Ausstellung unter dem Titel
"Eduard Wilsing schuf Musik-Geschichte(n)"
im Konzerthaus Dortmund (Flügelgalerie Maiwald)
In der Klavier- und Flügelgalerie Maiwald im Konzerthaus Dortmund wurde ein Abriss über sein Leben und Werk im Zusammenhang mit einer Übersicht über die Stammfolge und Zusammenhänge zwischen den Familien Preller-Wilsing-Mendelssohn gegeben, Originaldokumente und Kopien früher Werke aus dem Jahr 1832, über seine Bearbeitungen, wie z.B. den Klavierauszug zum Weihnachtsoratorium, der zur ersten vollständigen Wiederaufführung am 17.12.1857 erstellt worden war, sowie auch Kopien seiner Psalmvertonung De profundis und des Oratoriums Jesus Christus ausgestellt. Als Vorschau auf die am 15.9.2024 geplante Aufführung seiner Sinfonie in D-Dur im Konzerthaus Dortmund wurden Auszüge aus dem Autograph und die Partitur der Neuherausgabe des Orchesterwerkes ausgestellt.
Im Rahmen der Ausstellung erfolgte auch die Lesung des Märchenfragmentes "Hafed und Mirzala" am 26.2.2024.
Ausstellungsinformation
26.2.2024
Lesung des „orientalischen Märchenfragmentes „Hafed und Mirzala“
im Konzerthaus Dortmund -
Klavier- und Flügelgalerie Maiwald
In einem 27-seitigen Brief an seine Schwester Adeline Wilsing hatte Eduard Wilsing seine Sehnsüchte und bisherigen Lebenserfahrungen in der damals aktuellen Version eines Märchens aus 1001 Nacht angedeutet. Neben einem Diskurs und die Bedeutung des nicht abgeschlossenen Märchens wurde mit einer Klavierbearbeitung von Eduard Wilsing abgerundet. Der Bearbeitung der Ouvertüre zu Don Juan von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Oper war aktuell Bestandteil des Spielplanes der Oper Dortmund.
Wolfgang Amadeus Mozart; Ouvertüre Don Juan in D
in der Bearbeitung von Eduard Wilsing
Erstaufführung der Oper 1788, Ouvertüre arrangiert für Klavier zu 4 Händen 1839
Mitwirkende:
Tobias Ehinger, Sprecher, Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund
Stanislava Ovdiichuk und Joseph Chang, Klavier
Programmübersicht
Märchen
Erläuterung
Aufzeichnung der Wilsing-Bearbeitung der Ouvertüre Don Juan in D - Hier
28.2.2024
Foyer-Konzert: Jugend musiziert Zukunft - Wilsing in guter Gesellschaft
Konzerthaus Dortmund - Klavier- und Flügelgalerei Maiwald
In dem Konzert präsentierten Jugendliche der Musikschule Dortmund ansonsten Werke, mit denen sie sich auf den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ vorbereiteten.
Im Mittelpunkt des Konzertes im Foyer des Konzerthauses Dortmund steht die von Eduard Wilsing im Jahr 1839 bearbeitete Fassung der von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1788 erstaufgeführten Ouvertüre zur Oper Don Giovanni in D-moll. Diese Fassung wurde im Jahr 2023 in der „Bibliotheca Mozartiana“, Salzburg, ausfindig gemacht.
Mitwirkende
in den Klavier-Duos:
Simon Laufen und Kristian Brill
Stanislava Ovdiichuk und Joseph Chang
im Oktett:
Raphael Gisbertz, Til Stümke, Paula Wilkes, Franka Wielath (Violine)
Naomi Cichon, Jan Wolters (Viola)
Sophia Morys, Maria Bovensmann (Violoncello)
Programmheft
Aufzeichnung der Wilsing-Bearbeitung der Ouvertüre Don Juan - Hier
23.6.2024
Der TU-Kammerchor führt erstmals Vokalwerke im Rahmen seines Sommerkonzertes
"Wälder, Nacht und Liebesqual" auf, bei dem Werke von Fanny Hensel im Mittelpunkt stehen
Reinoldisaal, Vokalmusikzentrum Dortmund
Mit der Aufführung der Chorwerke "Frieden" und "Die Zeit geht schnell" wurde erstmals auch diese Werkseite von Eduard Wilsing in Dortmund erlebbar. Hauptwerke waren Chorlieder von Fanny Hensel. Dabei handelte es sich um die ersten Werke, die 1846 im Verlag Bote & Bock unter ihrem Namen erschienen waren. Beachtlich ist, dass Eduard Wilsing für den Verlag als musikalischer Berater tätig war und vermutlich auch die Im Gartensaal der Familie Mendelssohn Bartholdy in der Leipziger Straße 3 (heute Bundesratsgebäude) stattfindenden Sonntagskonzerte kannte, zumal er in unmittelbarer Nähe wohnte.
Aufzeichnung des Werkes "Frieden" - HIER
Aufzeichnung des Werkes "Die Zeit geht schnell" - HIER
Konzertbesprechung
15.9.2024
Aufführung der Sinfonie in D-Dur von Eduard Wilsing im Konzerthaus Dortmund
durch das Jugendsinfonieorchester Dortmund – DOJO – der Musikschule Dortmund, DORTMUND MUSIK
Es handelte sich um die Zweitaufführung des Werkes nach der Uraufführung am 3.3.1841 im Festsaal der Gesellschaft Casino Dortmund, Betenstraße 18.
Im Vorfeld der Aufführung wurde in einem kleinen Fernsehbeitrag darüber berichtet, wie sich die jugendlichen Musizierenden auf die Aufführung dieses Werkes vorbereiten. Dabei wird auch durch den Leiter des Orchesters betont, welche einzigartigen Möglichkeiten sich mit der Aufführung dieses Werkes für ein Jugendorchester ergeben.
Die Aufzeichnung finden sie HIER.
Konzertprogramm:
Robert Schumann (1810-1856) Ouvertüre zu „Julius Caesar“ f-Moll op. 128
Gianluca Castelli (*1985) „Der Schmetterlingseffekt“, Uraufführung
Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 1.
Satz: Nicht zu schnell
Daniel Friedrich Eduard Wilsing (1809-1893) Sinfonie in D-Dur,
Wiederaufführung
1. Adagio - Allegro moderato
2. Andante
3. Menuetto: Allegro molto – Trio
4. Finale: Allegro molto
Während der ausverkauften Veranstaltung erfolgte in einem Beitrag durch den Leiter des Stadtarchivs, Dr. Stefan Mühlhofer, einer musikgeschichtliche Einordnung zum Leben und Werk von Eduard Wilsing. Zu der Veranstaltung waren unter den Ehrengästen auch Verwandte von Eduard Wilsing aus Schottland und Hannover angereist.
Die Aufführung wurde aufgezeichnet und als LP durch DORTMUNDMUSIK veröffentlicht. Eine Übergabe durch den Direktor Stephan Prophet an den Gerhard Stranz und Achim Fiedler, den Leiter des Dortmunder Jugendsinfonieorchesters Dortmund, am 13.6.2025. (Übergabefoto)
Ein Live-Mitschnitt der Aufführung steht zur Verfügung.
Hinweise zum Zugang für diese Veröffentlichung: HIER.
Schallplatte mit dem Live-Mitschnitt
Zu den Bezugsmöglichkeiten wurde in einem Beitrag der Stadt Dortmund vom 17.6.2025 berichtet. HIER
Auf Spotify steht der Mitschnitt im kostenlos zugänglichen Bereich zur Verfügung. HIER
Konzerthaus-Ankündigung
Programmheft
Vorberichterstattung
Nachberichterstattung
Medienbericht
Medienbericht zur Schallplatten-Veröffentlichung
Live-Mitschnitt der Aufführung auf einer Schallplatte
17.12.2024
Ausstellung zur Geschichte des Weihnachtsoratoriums im Zusammenhang mit der
Aufführung des Werkes durch den Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund im Konzerthaus Dortmund
Für die genau vor 167 Jahren, am 17.12.1857, in der Singakademie Berlin erfolgte erste vollständige Wiederaufführung des Weihnachtsoratoriums unter der Leitung von Eduard Grell hatte Eduard Wilsing einen Klavierauszug erstellt.
Die Aufführung erfolgte 1857 erstmals in einem nichtliturgischen Zusammenhang.
In der Ausstellung wurde die Geschichte des Weihnachtsoratoriums anhand von Unterlagen dokumentiert und zusammengefasst vorgestellt. Sie unterscheidet sich von dem Spielfilm "Bach - Ein Weihnachtswunder" dargestellten Situation und verweist auf die Bedeutung hin, die Eduard Wilsing im Zusammenhang mit dem Erhalt dieses Werkes zukommt.
Ihm waren die Werke Bachs bekannt, so dass er auch als ein guter Bearbeiter galt. Ein Original der Erstausgabe des Klavierauszuges liegt vor.
Programmheft
Geschichtlicher Überblick
Klavierauszug
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6.8.2025
Vorstellung der "Kommentierten Chronologie"
Daniel Friedrich Eduard Wilsing
zu seinem Leben und Wirken und seiner Bedeutung im Zusammenhang mit
Bach - Mendelssohn Bartholdy und der Musikgeschichte
Im Pianohaus van Bremen wurde die im LIT Verlag herausgegebene Veröffentlichung an den Leiter des Stadtarchivs Dortmund, Herrn Dr. Stefan Mühlhofer, übergeben und Förderern und weiteren Unterstützenden des gesamten Projektes vorgestellt.
Musikalisch wurde die Veranstaltung durch das ältestes erhaltene Werk von Eduard Wilsing, der 1. Fuge aus seinen Drei Fugen sowie mit dem Präludium aus der 2. Englischen Suite von Johann Sebastian Bach (BWV 807) eingerahmt, zu der auch ein Bezug zu Eduard Wilsing bestand, da er über eine Abschrift der ersten der 6 Englischen Suite (BWV 806) verfügte. Die Werke trug die 17jährige Schülerin Stanislava Ovdiichuk vor, die derzeit das Phoenix-Gymnasium besucht, an deren Stelle bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Geburtshaus von Eduard Wilsing stand. Im Rahmen der Veranstaltung wurden neben den Wort- und musikalischen Beiträgen auch ein geschmackliches Erlebnis durch einen - nach einem traditionellen Rezept der Zeit um 1850 - nachgebackenen Kuchen möglich, den Eduard Wilsing mehrfach von seiner Schwester nach Berlin zugeschickt bekam und ihn - so in seinen Dankschreiben - an wohlige Gefühle ausgelöst hatte.
Informationen zu der Veranstaltung:
Programmheft zu der Veranstaltung mit einem
Grußwort von Herrn Dr. Raphael von Hoensbroech, Konzerthaus Dortmund
(Intendant und Geschäftsführer), einer
Einschätzung von Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund
sowie einer
Stellungnahme von Martin Schreckenschläger, Musikjournalist
Bericht der Ruhr Nachrichten vom 8.8.2025
Bericht der Ruhr Nachrichten / Süd-Ausgabe vom 16.8.2025
Bericht des Kultur-Bloggs Ars tremonia Kunst und Kultur in Dortmund - Link - Text
Bericht der NORDSTADT BLOGGER - Nachrichten aus Dortmund - Link - Text
Musikbeitrag von Stanislava Ovdiichuk - Abschluss
English Suite No.2 in A minor; Prélude 12/8, BWV 807, Johann Sebastian Bach
Wilsing-Neujahrskuchen
Wegen des bei der Veranstaltung deutlich gewordenen Interesses an dem "Wilsing-Neujahrskuchen" wird hier das Rezept im Zusammenhang mit der Tradition von "Neujahrskuchen" bereitgestellt.
Fotos der Veranstaltung
21.10.2025 -
am 216. Geburtstag von Eduard Wilsing:
Die Christuskirche in Bochum – ein Schlüssel für den Zugang zum Dortmunder Komponisten Eduard Wilsing (1809-1893)
Auf die Bedeutung von Eduard Wilsing im Zusammenhang mit der in der Christuskirche am 19.4.1891 erfolgen Uraufführung seines Hauptwerkes, des Oratorium "Jesus Christus" wird in der Veranstaltung der Stadtbibliothek Bochum eingegangen. Dabei wird der umfängliche Zusammenhang seines Wirkens und seine musikhistorische Bedeutung beschrieben und mit Musikbeispielen vorgestellt.
Dienstag, 21. Oktober, 19:00 – 21:30
Zentralbücherei der Stadtbücherei Bochum
Gustav-Heinemann-Platz 2–6
44787 Bochum
Veranstaltungsinformation der Stadtbücherei Bochum
Pressemitteilung der Stadt Bochum vom 15.10.2025
Vorschau auf Materialien der Veranstaltung
Allgemeine Übersicht
1. Standort - Rittergut Haus Laer
2. Standort - August Große-Weischede
3. Standort - Christus-Kirche
4. Standort - Planetarium
Zeitstrahlübersicht Lebenslage und gesellschaftliche Entwicklung
Vorbereitungskonzept für den freien Vortrag am 21.10.2025
13.11.2025
Vortragveranstaltung
Eduard Wilsing -
von Hörde in die Musikgeschichte
Aus der Nähe zu seinem Geburtshauses (Stadtteilbibliothek Hörde "früher" - 1809 der Bauernhof von Dietrich Denkelmann zu Hörde) wird Eduard Wilsings Lebensweg mit den familiären Lebenszusammenhängen vom Pfarrhaus der reformierten Gemeinde, heute Phoenix-Gymnasium, unter anderem auch bis zu der verwandtschaftlichen Beziehung zur Familie Mendelssohn Bartholdy dargestellt.
In dem Vortrag und Gespräch werden auch die gesellschaftlichen Bedingungen in Geschichten und Bildern dargestellt, die ihn geprägt und sein kompositorisches Wirken beeinflusst haben. Musikbeispiele aus verschiedenen Epochen werden seines Wirken verdeutlichen seine Bedeutung für die Musikgeschichte über Dortmund hinaus.
Während der Veranstaltung werden in einer Ausstellung erstmalig erstellte Reproduktionen und einige Originalausgaben von Wilsingwerken, z.B. sein Klavierauszugs zum Weihnachtsoratorium, sowie aktuelle Veröffentlichungen zur Verfügung stehen.
Donnerstag, 13.11.2025, 17.30 Uhr Beginn
Hermannstraße 33
44263 Dortmund
Eintritt frei.
Anmeldungen erforderlich unter:
0231/5016 860 / Email: [email protected]
Veranstaltungsinformation der Stadtbücherei Dortmund
"coolibri" -Veranstaltungshinweis
Hinweis im Veranstaltungskalender der Stadt Dortmund
Vorschau auf Materialien der Veranstaltung
Hörde und der Standort der Stadtbibliothek im Jahr 1826 - Ausgangspunkt für die "Geschichten"
Übersicht über die vorgesehenen Inhalte der Veranstaltung in der Vortragsvorlage.
Beitrag von Martin Schreckenschläger über die Veranstaltung in den Ruhr Nachrichten vom 19.11.2025
26.11.2025
Vorstellung der Veröffentlichung
Dortmund – eine Bachstadt
im Pianohaus van Bremen Dortmund
Bei der Vorstellung der Veröffentlichung werden die Eckpunkte der Forschungsergebnisse vorgestellt, mit denen erkennbar wurde, dass die „Dortmunder“ Johann Gottlieb Preller (Urgroßvater) und Eduard Wilsing nicht nur einen bedeutenden Anteil an dem Erhalt der Werke von Johann Sebastian Bach haben. Auch wurde deutlich, dass Johann Gottlieb Preller ab 1753 für die Dortmunder Musikgeschichte als Initiator für die Bildung des Collegium musicum den Grundstein für die nun seit 261 Jahren bestehende Orchestertradition und damit die heutigen Dortmunder Philharmoniker gelegt hat.
Mit Schaubildern, Originaldokumenten und 3 Beispielen von erhaltenen Bachwerken wird die Musikgeschichte „sinnlich“.
Stanislava Ovdiichuk spielt die älteste erhaltenen Komposition von Eduard Wilsing, eine der Drei Fugen mit deutlichen Bezügen zu Johann Sebastina Bach.
Alexandra Althoff wird mit der Cello Suite No.3 – Prélude von J.S. Bach den Bezug ebenfalls deutlich machen und eine Einspielung des Eingangschorals des Weihnachtsoratoriums weist mit seiner Aufführungsgeschichte über Eduard Wilsing bis in die heutige Zeit, wenn der Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund am 16.12.2025 im Konzerthaus das Weihnachtsoratorium aufführt und eine begleitende Ausstellung die Geschichte auch nachzeichnen wird.
Programmheft zu der Vorstellung am 26.11.2025
Referatsskizze für die inhaltliche Einführung zur Vorstellung am 26.11.2025
ARS tremonia berichtet über die Veranstaltung vom 5.12.2025 auf der Kultur-Blog-Seite
Ruhr Nachrichten Dortmund - Bericht über die Veranstaltung vom 8.12.2025
Nordstadtblogger zu der Vorstellung am 20.12.2025 (Veröffentlichungs-Link)
Fotos: Martin Schreckenschläger
Stanislava Ovdiichuk, Gerhard Stranz, Alexandra Althoff
Markus Beul, Jörg Stüdemann/Gerhard Stranz, Jörg Stüdemann
Weihnachtsoratorium -
Aufführungen durch den Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund 2025
Im Zusammenhang mit den Aufführungen am 12. und 13. in Bochum und am 16.12. im Konzerthaus Dortmund, wurde auch auf die Bedeutung von Eduard Wilsing für den Erhalt des Werkes eingegangen.
Für die Mitwirkenden des Chores gab es am 3.12. eine Einführung. (Die aktualisierte Referatsskizze steht zur Verfügung.)
In einer kleinen Ausstellung, die im Zusammenhang mit der Aufführung im Konzerthaus Dortmund am 16.12. erfolgten wird, wird über die Geschichte des Werkes nach der Uraufführung 1734/35 informiert.
Das Programmheft zum Konzert enthält eine "Geschichte" des Weihnachtsoratoriums im Zusammenhang mit Bedeutung des von Eduard Wilsing für die erste vollständige Wiederaufführung am 17.12.1857 in der Singakademie Berlin.
Gesang für den Frieden - am 6.6.2026
- Jugendkonzertchor der Chorakademie im
Reinoldihaus Dortmund -
Frieden, Zusammenhalt, Gemeinschaft sind die zentralen Botschaften des Konzertes des Jugendkonzertchores, bei dem die Komposition "Frieden" von Eduard Wilsing Bestandteil des gesamten Programms ist.
Zudem werden Werke von Schütz, Homiliums und Amy Beach ("Peace I leave with you") erklingen.
Unter der Leitung von Johannes Honecker wird der Chor mit seiner außergewöhnlichen Ausdruckskraft und der Identität der jungen Sängerinnen und Sänger im Rahmen des Klangvokal-Festivals auftreten.
Das von Eduard Wilsing geschaffene Chorwerk hatte er für die Sammlung "Deutscher Liederschatz" von Ludwig Erk geschaffen, mit dem er über 50 Jahre verbunden war.
Termin: 6.6.2026, 19.30 Uhr, Reinoldihaus, Reinoldistraße 1, Dortmund